WIR REISEGREISE

Tore bereisen in fremden Ländern die Museen, Weise gehen in die Tavernen.    Erich Kästner

Also … der Spruch hätte glatt von uns sein können. 

Menschen anderer Kulturen kennen lernen, deren Sitten und Bräuche erleben, Freunde gewinnen. Das kann man in den wenigsten Fällen während All-Inclusive-Reisen und nicht in den üblichen Touristenunterkünften auf Kurzzeitreisen. Während unserer aktiven Berufszeit blieb uns, wie den meisten arbeitenden Menschen, gar nichts anderes übrig, als unsere Reisen auf vier bis höchstens sechs Wochen zu beschränken. Doch auch diese relativ kurzen Aufenthalte in fernen Landen haben wir versucht so zu gestalten, dass wir wenigsten ein wenig in die Alltagswelt der dort lebenden Menschen eintauchen konnten. - Sei es auf dem Sinai, wo die Weite der Wüste uns das Hotel ersetzte, der Wüstenboden unser „Bett“ war, und das Sternen übersäte Firmament unser „Zeltdach“.  Beduinen und Kamele waren unsere Begleiter. Wir durften erleben, was es bedeutet, sich auf das Notwendigste zu beschränken. - Sei es in Thailand bei der Familie unseres Patenkindes in einem Dorf abseits aller Touristenrouten. - In Costa Rica war für viele Reisen ein „Homestay“ bei einer einheimischen Familie unser Zuhause. - In Panama fanden wir Freunde, für die wir mittlerweile zur Familie gehören und die uns zu Pateneltern ihres kleinen Sohnes gebeten haben. Und und und …  ein kleiner Schatz an wunderbaren Begegnungen und Begebenheiten. Nicht zu vergessen die Tavernen, street food markets, Sodas, Tapa Bars,Trattorias  und so weiter mit all den einheimischen Köstlichkeiten. Essen und Trinken hält nicht nur Leib und Seele zusammen sondern ist für uns ein wichtiger Bestandteil der verschiedenen Kulturen. Alles wird wenigstens probiert … auch wenn es sich um geröstete Heuschrecken handelt. Die es frisch zubereitet in Thailand zum Naschen gibt. Übrigens wirklich nicht zu verachten und ein guter Proteinlieferant. 

 

Seit einigen Jahren genießen wir nun die Große Freiheit, ein Leben ohne Zeitdruck, wie wir es uns immer gewünscht haben. Für einige Zeit waren Panama und Costa Rica unsere bevorzugten Ziele, haben dort mehrere Monate des Jahres verbracht und diese Zeit sehr genossen. Fast hätten wir unsere Zelte für immer dort aufgeschlagen. Manchmal kommt einem dann doch etwas in die Quere und erfordert ein Umdenken. Ein Warnsignal des Körpers zum Beispiel. Wir haben diesen „Hinweis“ akzeptiert und angenommen. Jetzt erkunden wir mit unserem Gefährt „Leo“ die etwas nähere Umgebung, das südliche und nördliche Europa. Es gibt noch vieles zu entdecken und neue Freunde zu gewinnen. Wir sind gespannt …

Abschied ist 

nicht das 

Schlimmste auf 

der Welt, 

dass man sich 

wiedersieht, 

das zählt!